XUCKER

Starterset
XUCKER

Über diesen Link  kommt Ihr zum

besten XUCKER, und zum reinsten:

 

Kaufadresse:

http://www.xylitquelle.com/de/affiliate/9080/xylitolhierkaufen/xylitolpulver500g.php

 

 

 

Die Magie von Xylit, auch Birkenzucker genannt

  • mögliche Reduzierung der Population von Kariesbakterien im Mundraum um bis zu 90%
  • dadurch mögliche signifikante Verringerung der Karieshäufigkeit
  • deutlich reduzierte Säure- und Plaquebildung im Mundraum
  • Xylitol remineralisiert durch Stabilisierung von Calcium den Zahnschmelz
  • mögliche Reduktion der Karies-Übertragung von der Mutter auf das Kind
  • bei regelmäßiger Verwendung bis zu 50% weniger Zahnverfärbung möglich
  • als Lebensmittel unbedenklich (WHO / J.E.C.F.A.: Tageshöchstdosis "nicht definiert")

durch wiss. Studien erwiesen: u.a. Turku-Studien (1972,1975), Belize-Studie (1990)
siehe auch Lit.-Quelle: "Der Einsatz von Xylit in der Kariesprophylaxe" v. Prof. K. K. Mäkinen
ISBN-Nr. 3-935802-09-9

Was ist Xylit?

 

Xylit - im englischen auch Xylitol genannt - ist ein Fünffachzucker (Pentanpentol oder E 967, Summenformel C5H12O5), ist genau so süß  wie der gewöhnliche Haushaltszucker und ist ebenso ein Kohlenhydrat. Unser Haushaltszucker, welchem sehr negative Eigenschaften für unseren Körper zugeschrieben werden,  ist ein Zweifachzucker, wird Saccharose genannt und besteht aus der Verbindung von Glukose und Fruktose.

Xylit sieht aus wie Zucker, schmeckt wie Zucker und hat die Eigenschaft,  unseren  Körper gesund  zu erhalten, weil er unsere Abwehrkraft stärkt, indem  er das Wachstum von einigen schädlichen Bakterien im Mund  hemmt.

Xylit, auch Birkenzucker oder Holzzucker(Xylose) genannt, wurde bereits vor 100 Jahren von dem deutschen Chemiker und Nobelpreisträger  Emil Fischer synthetisiert. Die größere Aufmerksamkeit erhielt Xylit aber nicht in Deutschland  sondern in Finnland. Während des zweiten Weltkrieges  gab es in Finnland einen großen Mangel  an Nahrungsmitteln. Um die Menschen besser  versorgen zu können, wurde dort aus Birkenholz der Stoff Xylit entwickelt, daher kommt der Name Birkenzucker. Seitdem erfreut sich dieser Zuckeraustauschstoff in den skandinavischen Ländern und auch in Asien größter Beliebtheit, weil seine besonderen gesundheitlichen Vorzüge dort  sehr schnell erkannt wurden. Deutschland vergaß den Zuckeraustauschstoff  Xylit sehr bald und setzte in Diät-Lebensmitteln lieber künstliche Süßstoffe ein.

Xylit ist für unseren Körpern kein unbekannter Stoff, weil  er im Glukosestoffwechsel ein regelmäßig vorkommendes Zwischenprodukt  ist und sich in allen menschlichen Geweben, hauptsächlich  jedoch in  der Leber, befindet. Xylit  ist in der Natur in vielen Früchten, Beeren und Gemüsepflanzen vorhanden, besonders reichlich aber im  Birkenholz und im Mais.

Die  industrielle Herstellung von Xylit erfolgt heute aus Holzresten oder  aus Resten von Maiskolben. Dabei wird  Xylan (Holzgummi) über Xylose (Holzucker) chemisch zu Xylit modifiziert. Die Produktion ist ziemlich aufwendig und deshalb noch relativ teuer.

 

Warum ist  Xylit anderen Zuckerarten vorzuziehen

 

Die Wissenschaft und Forschung hat sich in den letzten 30 Jahren sehr bemüht, unseren Nahrungszucker Saccharose durch andere Süßungsmittel zu ersetzten. Hauptkriterium von finnischen Studien war, dass diese Stoffe nicht von Plaquebakterien zu Säuren abgebaut werden und möglichst auch nicht die Bildung von Zahnplaque fördern. Man beschäftigte sich  mit den Zuckeraustauschstoffen Mannit, Sorbit und Xylit. Xylit hat sich dabei gegenüber den  anderen untersuchten Zuckeralkoholen als am besten geeignet erwiesen. Der Einsatz in der Lebensmittelindustrie beschränkt sich aber lediglich auf einige diätetische Lebensmittel und auf den Einsatz in Kaugummi. In der Medizin spielt Xylit eher eine untergeordnete Rolle.

Xylit  Anwendung, Verwendung und Wirkungsweise

 

Xylit kann  zum Süßen, Backen (außer Hefekuchen, da Hefepilze Xylit  nicht verstoffwechseln können) und  Kochen verwendet werden.
Xylit hat 40 % weniger Kalorien als Zucker und wird vom Körper langsam verstoffwechselt und resorbiert.  Der  Insulinspiegel verändert sich nur geringfügig, deshalb ist Xylit  in geringen Mengen  für Diabetiker sehr gut verträglich. Bei größeren Vezehrsmengen sollte der Arzt befragt werden.
Etwa  80 % des Xylitstoffwechsels  findet in der Leber statt, der Rest wird im Verdauungstrakt des Dickdarms von  Darmbakterien zu  kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. Menschen, die weniger als 80 % in der Leber vestoffwechseln,  reagieren  auf Xylit häufig  mit Durchfall und Blähungen, weil Xylit im Dickdarm wasseranziehend wirkt und beim Abbau  zu Fettsäuren durch  Dambakterien Gase entstehen.

 

Xylit sollte  zum Anfang nur in geringen Mengen zu sich genommen werden, da der Stoff leicht abführende Wirkung hat.  50 g  Xylit  pro Tag sollen  von Erwachsenen problemlos vertragen werden. Kinder zeigen nach einer Einzeldosis von 10 g  pro Tag keine negativen Effekte.  Der Körper gewöhnt sich  schon nach kurzer Zeit an Xylit. Kleinkinder  unter einem  Jahr sollten kein Xylit verzehren, weil ihr Körper Xylit  noch nicht verstoffwechseln kann. Xylit entzieht dem Speichel Wärme und deshalb spürt man einen kühlenden Effekt bei der Auflösung  im Mund. Die vorgeschriebene Haltbarkeitsdauer beträgt mindestens  zwei Jahre.

Für  einige Tiere (u.a.  Hunde, Ziegen und Kaninchen)  ist Xylit  ungeeignet, weil bei Ihnen eine hohe Insulinausschüttung provoziert wird, welche den Blutzuckerspiegel sehr stark senkt. Sollte Ihr Haustier als Beispiel Ihren  ganzen xylithaltigen Kaugummie fressen, füttern sie sofort den normalen Zucker.

Xylit und Gesundheit

 

Xylit -  bessere Mundgesundheit und weniger Übergewicht 


Man glaubt es kaum, aber einen ganz besonderen gesundheitlichen Effekt, neben vielen anderen,  erzielt man mit Xylit für die Zähne.  Xylit ist ein Fünffach-Kohlenstoff-Zucker, d. h., dass er eine antimikrobielle Wirkung hat und auf diese Weise anaerobes Bakterienwachstum hemmen kann.  Die meisten schädlichen  Mikroorganismen in unserer Mundhöhle  können  Xylit  nicht verstoffwechseln und hungern praktisch  aus.

Wissenschaftler der Universität Bristol haben nachgewiesen, wie aggressive Streptokokken  aus dem Mundraum das Blut in den Adern verklumpen und so einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall auslösen können. Präventiv helfen gegen diese Bakterien nur Zähneputzen und der Einsatz von Zahnseide (siehe dazu Menüpunkt Links). Da Xylit eine nachgewiesene antimikrobielle Wirkung hat, könnten  Mundspülungen bzw. das Zähneputzen mit Xylit  die Vorbeugung vielleicht noch verstärken.

 
Nehmen Sie morgens und abends  nach der Zahnreinigung  einen  gestrichenen Teelöffel Xylit  pur (ohne Wasser) in den Mund und spülen  2 bis 3 Minuten kräftig die  Mundhöhle, dann ausspucken und eine halbe Stunde nichts trinken.  Der deutliche Effekt zeigt sich schon nach kurzer Zeit. Die Zähne werden weißer, der Zahnbelag geht deutlich zurück, man hat ein unglaubliches Sauberkeitsgefühl im Mund und kaum noch bzw. gar keinen schlechten Geschmack und Mundgeruch mehr.   Für Kinder  werden  Xylitol-Kaugummi ( 2- 3 am Tag) oder Xylitbonbons empfohlen.


Klinische Studien in Finnland (Turku-Zuckerstudien)  haben ergeben, dass mit Xylit  Karies um bis zu 90 % reduziert wird,  Säure bildende Bakterien stark reduziert werden, Zahnplaque zurückgeht und dadurch die Remineralisation der Zähne durch den Speichel gefördert wird. 

Für Schwangere und Mütter ist Xylit sehr zu empfehlen, da sich das Kariesrisiko für Ihre Kinder drastisch reduziert. Wenn Mütter täglich Xylit anwenden, werden die Bakterien, die Karies und Zahnfleischentzündungen provozieren, reduziert und die Übertragung dieser Bakterien auf die Kinder stark reduziert.  Die ersten Zähne werden viel weniger anfällig für Karies und können sich gesund entwickeln.

Wenn die Zähne täglich mit ca. 10 Gramm Xylit in Verbindung kommen, können Sie schon ein sehr guten Schutz vor Karies und Zahnfleischentzündungen erzielen.

Der regelmäßige Verzehr von kleinen Mengen Xylit erhöht die Schutzfunktion des Speichels, der Speichelfluss wird durch Xylit angeregt. Eine erhöhte Speichelproduktion ist für alle sehr wichtig,  aber besonders für Menschen,  die aufgrund von Krankheit, Alter oder Arzneimittelnebenwirkungen an Mundtrockenheit leiden.

Xylit hat 40 % weniger Kalorien als der gewöhnliche Haushaltszucker.  Aufgrund seiner Struktur (Fünffachzucker) lässt sich Xylit  im Körper nur sehr langsam abbauen. Dies hat zur Folge, dass nur geringfügig Insulin, das sogenannte "Hungerhormon", ausgeschüttet wird. Im Gegenzug ist der Körper dadurch  in der Lage, den Gegenspieler des Insulins, das "Fettverbrennungshormon" Glukagon auszuschütten, welches dazu dient, die Fettreserven zu verbrennen, um den Körper ausreichend mit Energie (z. B. in der Nacht und während des Nichtessens) zu versorgen. Man gibt mit dem Verzehr von Xylit anstelle von Zucker dem Körper also die Möglichkeit, langsam und dauerhaft abzunehmen.

 

Menschen, die gerne abnehmen möchten und müssen, sollten  anstelle von künstlichen Süßungsmitteln, die im Körper erheblichen Schaden anrichten können,  besser   den  Zuckerersatz Xylit  in Ihre Ernährung einbinden. Die künstlichen Süßungsmittel signalisieren dem Körper nämlich "jetzt kommt mit dem süßen Geschmack Energie", die Energie kommt aber nicht, die Folge ist, das Gehirn signalisiert  "jetzt wieder und noch mehr essen", provoziert also erneut ein Hungergefühl und das Abnehmen funktioniert nicht bzw. wird deshalb immer schwerer. Xylit sollte aber trotzdem sparsam eingesetzt werden, es ist ein Kohlenhydrat.


Xylit kann  Beschwerden  im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich und Allergiebeschwerden verringern

In einer finnischen Studie wurde nachgewiesen, dass Kinder, die eine tägliche Gabe von Xylit als Sirup oder in Form von Bonbons erhielten, im Vergleich zu Kindern einer Kontrollgruppe, die das Süßungsmittel nicht erhielt, 30-40 % weniger häufig an einer Mittelohrentzündung erkrankten.
 

Xylit - Reinigung für  die Nase. In den USA  gibt es bereits  xylithaltiges Nasenspray. Ein  Arzt  aus Texas  hat   es in seiner Praxis eingesetzt. 93 % Prozent der Ohrinfektionen konnte er verhindern. Vergleichbare Ergebnisse soll er bei Nasennebenhöhleninfektionen, Allergien und Asthma erzielt haben. Schmutz- und Reizstoffe können die Auslöser von Allergien sein.  Xylit im Nasenspray bildet einen Film auf der Nasenschleimhaut. Dies hat zum Ergebnis, dass Schmutz- und Reizstoffe nicht an die Nasenschleimhaut andocken können.  So ein  Spray zur Reinigung der Nase kann man sich leicht selbst aus 10 ml Wasser und 2 g Xylit herstellen.  Allergene Symptome können so etwas verringert werden  und Sie können vielleicht die quälende  Heuschnupfenzeit besser überstehen. Die tägliche  Reinigung der  Nase mit Xylit sollten Sie deshalb nicht  vergessen.

Xylit   und Osteoporose

Besondere Vorzüge zeigt Xylit hinsichtlich des Knochenabbaus. Finnische Wissenschaftler  beobachteten in Tierstudien, wie der altersbedingte Knochenabbau bei männlichen Tieren nach Xylitgabe um 10 % zurückging.

Die finnischen  Forscher stellten daraufhin eine gewagte These auf: Sie schreiben als wirksame Dosis beim Menschen etwa 40 Gramm pro Tag vor. Die Wissenschaftler stellten die Hypothese auf, dass Xylit die Knochendichte stärken kann, weil  die Kalziumaufnahme im Darm begünstigt wird.  Xylit in die tägliche Ernähung einzubinden, heißt also, nicht nur den Knochen, sondern dem ganzen Körper zu helfen.

 

Hat Xylit Nebenwirkungen ?

Häufig wird gefragt, ob Xylit Nebenwirkungen hat. Mir ist bis jetzt nichts von schädlichen Nebenwirkungen bekannt, außer dass einige Menschen, die eine Unverträglichkeit gegenüber Sorbit haben, manchmal auch mit der Verträglichkeit von Xylit Schwierigkeiten haben könnten. Soweit mir bekannt ist, ist diese Unverträglichkeit auf Sorbit  auf eine  nicht richtig funktionierende Darmschleimhaut zurückzuführen. Man sagt dazu Malabsorption ("Mal" bedeutet auf latainisch "schlecht" und "Absorbtion"  bedeutet Aufnahme, also schlechte Aufnahme). Sie sollten auch vorsichtig sein, wenn Sie  prinzipiell eine Unverträglichkeit auf Kohlenhydrate haben. Dann sollte man Xylit eventuell nur für die Zahnpflege verwenden oder man muß dann leider ganz auf Xylit verzichten. Xylit ist ein Kohlenhydrat, das darf man nicht vergessen!

 

Ab  sofort können Sie auch Xylit aus Finnland kaufen, der nur aus Birken-, Buchen- und anderen Harthölzern hergestellt wird an. Die Körnung des kristallinen Xylits entspricht in  etwa  der des  gewöhnlichen Haushaltszuckers. Dieser Xylit  klumpt  deshalb nicht und ist länger haltbar. Allerdings ist der kühlende Effekt aufgrund dieser Körnung weniger zu spüren.

 

DEMNÄCHST hier im Shop


Der feinkörnige finnische Xylit ähnelt von der Körnung  unserem Haushaltspuderzucker und eignet sich aus meiner Sicht sehr viel besser für Mundspülungen und zum Zähneputzen als das kristalline Produkt. Der kühlende Effekt ist aufgrund der feinen Konsistenz sehr gut spürbar.

ERYTRIT

Erythritol wird ausschließlich in der EU hergestellt/produziert.

 

Allgemeine Information
Erythritol (nachfolgend auch Erythrit genannt) ist ein natürlicher, in der Natur vorkommender Stoff, man findet ihn zum Beispiel in Birnen, Trauben, Melonen und
Produkten wie Käse und Wein. Erythrit ist ein Zuckeralkohol, der kommerziell durch mikrobielle Fermentation von Kohlenhydraten (Traubenzucker oder Zucker) hergestellt wird. Dank seiner Süß kraft und einem Kaloriengehalt von Null, wird  Erythritol hauptsächlich
als Süßungsmittel und ZuckerErsatz in Lebensmitteln eingesetzt. Die Süßkraft von Erythrit beträgt ca. 70% von normalen Haushaltszucker.
Beim puren Verzehr erzeugt Erythrit ein angenehmes und leicht kühlendes Gefühl im Mund.
Erythrit-Hersteller garantieren in der Regel eine Mindesthaltbarkeit (MHD) von 2 Jahren. Da Erythrit aber nicht verdirbt, kann es auch wesentlich länger gelagert werden. Bei einer Lagerung bei Raumtemperatur und in verschlossenen Originalverpackungen sind auch langfristig, keine Qualitätsveränderungen zu erwarten.
Eigenschaften / Konsitenz
Erythritol liegt in Form von farblosen Kristallen oder als Pulver vor, es ist geruchlos und besitzt einen süßen Geschmack. Erythrit ist gut wasserlöslich. Erythrit ist nicht hygroskopisch, das heißt es nimmt keine Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf. Es neigt aber trotzdem hin wieder und zur Verfestigung, welche sich aber ohne großen Aufwand wieder auflösen lassen.

 

ERYTHRIT und Kohlenhydrate
Man bezeichnet Erythrit als Kohlenhydrat, aber es wird als einziges Kohlenhydrat im menschlichen Körper nicht in Energie umgewandelt. Somit lässt man Erythrit bei der
Kohlenhydratberechnung unberücksichtigt.
Eine anderslautende aber zutreffende Bezeichnung in diesem Zusammenhang wäre „Low
Carb ZuckerErsatz“.
Wikipedia sagt:

Erythrit (meso-1,2,3,4-Butantetrol) ist eine süß schmeckende Verbindung und gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen. Es wird als Zuckerersatzstoff verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Molekularer Bau

Erythrit hat dieselbe Summenformel und dieselbe Konstitution wie Threit. Erythrit hat jedoch eine unterschiedliche räumliche Anordnung der Hydroxygruppen am zweiten und dritten Kohlenstoffatom. Im Gegensatz zu Threit ist das Molekül spiegelsymmetrisch gebaut, wobei die Spiegelachse das Molekül zwischen dem zweiten und dritten C-Atom schneidet. Aufgrund dieser Besonderheit ist das Molekül optisch inaktiv, das heißt, es dreht die Polarisationsebene polarisierten Lichts nicht. Es handelt sich damit um eine typische meso-Verbindung. Die Fischer-Projektion (Spiegelebene rot gestrichelt) verdeutlicht die Spiegelsymmetrie des Moleküls:

Erythrit Spiegelebene.png

Gewinnung und Darstellung

Die Herstellung von Erythrit kann chemisch-katalytisch durch die Hydrierung von Weinsäure an Raney-Nickel-Katalysatoren erfolgen. Hierbei entsteht jedoch auch Threit. Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung ist die Umsetzung von Dialdehydstärke zu einer äquimolaren Mischung aus Glycol und Erythrit. Da diese Prozesse jedoch alle sehr kostspielig und kompliziert sind, wird Erythrit heute durch mikrobielle Umwandlung von niedermolekularen Kohlenhydraten (vorzugsweise Glucose und Saccharose) mittels osmophiler Pilze hergestellt. Mögliche Nebenprodukte dieser Fermentation sind Ribit, Glycerin und Ethanol sowie niedere Oligosaccharide.

Erythrit bietet gegenüber anderen Zuckeralkoholen wie Sorbit, Maltit, Lactit und Isomalt den Vorteil einer besonders hohen digestiven Toleranz (ca. 1 g/kg Körpergewicht). Da Erythrit schon zu 90 % über den Dünndarm aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden wird, sind die sonst für Zuckeralkohole üblichen Nebenwirkungen wie Blähungen und Durchfall stark vermindert[5].